Auf einem Areal mit gemischter Eigentümerschaft (Gemeinde und Kanton) wurden die Dachflächen zur Optimierung des Eigenverbrauchs zusammengeführt. Für die erste Realisierungsphase wurde eine PV-Anlage mit 340 kWp installiert, verteilt auf zwei Gebäude; parallel wurden Massnahmen zur Erhöhung der Biodiversität umgesetzt. Das Areal diente als Prüfstand für die kantonale Solaroffensive: zahlreiche Konzepte wurden untersucht, darunter ein Second-life-Batteriespeicher und die projektvorbereitende Planung eines Feststoffspeichers (Metallhydrid / Wasserstoff-Technologie).
Projektierung, Ausschreibung und planerische Ausführungsbegleitung von PV-Anlagen, Second-life-Batteriespeichern und ZEV Lösung. Leitung der technischen Projektentwicklung des Feststoffspeichers und Erarbeitung des Vorprojekts. Machbarkeitsstudien, Simulationen (PV / Speicher / H?), Wirtschaftlichkeits- und Kostenschätzungen. Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Durchführung der Generalplaner-/Unternehmer-Ausschreibungen sowie Bauherrenvertretung und planungsbegleitende Qualitätssicherung. Koordination von Schnittstellen zwischen Architektur, Haustechnik, Gebäudebetrieb und Bewilligungsbehörden.
Netzanschluss & Einspeisung: Koordination mit Netzbetreiber (einziger Netzanschluss für das Areal), Umgang mit Rückspeisung und Netzrückwirkungen sowie gewährleistete Einspeisungsbegrenzung/Netzanschlussbedingungen. Spannungs-/Leistungsmanagement: Vermeidung von Über- und Unterspannungen durch Last- und Erzeugungsflüsse, Management von Lastspitzen und hohem PV-Erzeugungsanteil. Speicherintegration: BMS/EMS-Strategien, SoC-Management, Lade/Entlade-Strategien, Balancing/Alterungsaspekte bei Second-Life-Batterien; Schnittstelle zu Feststoff-/H?-Systemen (Leistungselektronik, Elektrolyse/Umrichter). Mess- und Abrechnungskonzept: Verteilte Messstellen, Messgenauigkeit, Lastprofilanalyse, ZEV/LEG-Abrechnung und Mehrtarifsysteme. Normen & Bewilligungen: Einhaltung SIA/NIN/ESTI-Vorgaben, lokale Anschlussbedingungen und Genehmigungsauflagen (Netz, Brandschutz, H?-Sicherheit).
Integration der PV-Anlage in Städtebau und Bestandsarchitektur bei gleichzeitiger Förderung von Dachbegrünung und Biodiversität (aufgeständerte Montagekonzepte). Projektierung sicherer Speichersysteme im Bestand (Brandschutz, Statik, Belüftung, Sicherheitszonen, Logistik). Abstimmung zwischen unterschiedlichen Eigentümer- und Betreiberinteressen sowie technische Koordination zahlreicher Fachplaner.
Projektentwichlung Speicherlösungen und PV